Entlang der Mareneve-Straße, auf der Nordseite, befindet sich ein perfekter Lavatunnel, der ohne komplexe speleologische Ausrüstung besichtigt werden kann (ein Helm und eine Taschenlampe genügen). Es ist die Räuberhöhle (oder Schneehöhle), ein Zeugnis dafür, wie der Mensch den Vulkan im Laufe der Jahrhunderte genutzt hat.
Wie sie entstanden ist
Es handelt sich um eine 'Flusshöhle': Sie entsteht, wenn die Oberfläche eines Lavastroms abkühlt und erstarrt und ein Dach bildet, während darunter die flüssige Lava weiterfließt. Wenn der Ausbruch endet und die 'Röhre' sich entleert, bleibt der Tunnel zurück.
An den Wänden sieht man noch die 'Hundezähne' (Umschmelzungsstalaktiten) und die von der Lava hinterlassenen Pegellinien.
Der Eiskeller und die Räuber
In der Antike wurde sie als 'Eiskeller' genutzt: Im Winter wurde Schnee im Inneren angehäuft und mit Ascheschichten bedeckt, um ihn zu isolieren. Im Sommer wurde der zu Eis gewordene Schnee geschnitten und in der Stadt verkauft, um Granitas und Sorbets herzustellen.
Die Legende besagt, dass im 18. Jahrhundert eine Räuberbande sie als Versteck nutzte. Man sagt, sie hätten einen zweiten Ausgang gegraben (immer noch als Loch in der Decke sichtbar), um zu fliehen, falls die Wachen den Haupteingang blockierten.
Warum sie wählen
- Leichter Zugang (ein paar rutschige Stufen)
- Helmpflicht (niedrige Decke)
- Geschichte des 'Eiskellers'
- Legende der Räuber
- Perfekt für abenteuerlustige Kinder
Praktische Infos
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Länge | Wenige Meter begehbar |
| Schwierigkeit | Touristisch (T) |
| Taschenlampe | Notwendig |
| Temperatur | Konstant ~10-15°C |
| Lage | Nordseite (Mareneve) |
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